Ortsgemeinde
Veröffentlicht am
18.02.2026

Auf ein gutes, neues Jahr!

Liebe Dieblicherinnen und Dieblicher, der Beginn eines neuen Jahres ist ein guter Moment, um zu reflektieren: Was hält uns zusammen – und wo wollen wir hin?

Wir leben ruhig, naturnah und familiär, dort wo andere Urlaub machen, zwischen Mosel, Eifel, Maaren und Wäldern. Heimat ist bei uns nicht nur ein Wort – sie ist spürbar. Gleichzeitig sind wir hervorragend angebunden. Koblenz, Luxemburg, Köln oder Frankfurt sind schnell erreichbar.

Und genau das macht Dieblich aus: ländliches Leben im urbanen Raum. Diese Verbindung aus Lebensqualität und Lage ist unsere Stärke, für Familien, für Berufstätige, für Unternehmen.

Was uns zudem trägt, ist unsere Gemeinschaft und die vielen Menschen, die Verantwortung übernehmen - im Ehrenamt, in Vereinen, in Initiativen, in unseren Ortsteilen. Oft leise, oft neben Beruf und Familie, aber immer mit großem Engagement. Vom Sport über Karneval, Feuerwehr, Gesang, soziale Initiativen bis zu neuen Vereinen wie „Dieblich hilft“, der „Festgemeinde“ oder den „First Respondern“ - die Vereine machen unser Dorf lebendig. Sie verbinden Generationen und bringen Menschen zusammen. Dafür danke ich allen von Herzen.

Aber auch in unseren Ortsteilen wird Ehrenamt gelebt, mit Herz, mit Tatkraft und mit beeindruckender Verlässlichkeit. Es wird angepackt, gestaltet, zusammengehalten. Das ist keine Selbstverständlichkeit, sondern ein großes Geschenk für unsere Gemeinde.
In Mariaroth entstehen mit viel Engagement neue Wanderwege. Ortsverschönerung, Pflege und Gemeinschaftssinn sind dort keine Schlagworte, sondern gelebte Realität. Dass der SWR zu Besuch war, zeigt, dass dieses Engagement auch über Dieblich hinaus wahrgenommen wird.
Auf der Naßheck wurde gemeinsam angepackt, von der Autobahnreinigung bis hin zur örtlichen Pflege. Bald erstrahlt die Naßheck zudem mit moderner LED-Beleuchtung im neuen Licht, was ein wichtiger Beitrag zu Sicherheit, Energieeffizienz und CO₂-Vermeidung ist.
Am Forsthaus/Bauhöfe zeigt sich, was Gemeinschaft bewirken kann. Spielplatz, Schutzhütte, Pflasterarbeiten – vieles in Eigenregie, vieles ehrenamtlich.
Auf dem Berg wurden Weiherplatz und Spielplatz erneuert. Auch hier wäre ohne Ehrenamt und Hilfe vieles nicht möglich.
Mein herzlicher Dank gilt ebenso unseren Gemeindearbeitern, die ich ich an dieser Stelle ausdrücklich erwähnen möchte. Viel zu oft erscheinen uns die Leistungen als selbstverständlich. Ich kann sagen, Lothar Seul und Philipp Urmersbach sind bei vielen Aufgaben für uns alle eine wertvolle Stütze.

Unser Anspruch ist klar: Wir wollen nicht nur reden – wir wollen machen.
Beispiel Weltersbach und Kondertal: Statt endloser Diskussionen haben wir gehandelt, Beleuchtung installiert und Gefahrenstellen entschärft. Zudem haben wir im gesamten Ort an wichtigen Punkten klimaneutrale Beleuchtung umgesetzt: an den Schulwegen in der Burggasse, am Friedhof, am neu gestalteten Aussichtspunkt in der Mühlhöll. Im Kondertal wurde der Sauerbrunnen freigelegt, der Moselhöhenweg mit tatkräftiger Unterstützung unserer Freiwilligen Feuerwehr weiter erschlossen.
Wenn schon kein Moselradweg absehbar ist, schaffen wir Alternativen für Wanderer, Radfahrer und Gäste. Neue Fußwege auf dem Dieblicher Berg, bessere Erreichbarkeit für Familien im Bereich der Knipp sind ein Teil der weitergehenden Pläne für die Entstehung eines Naherholungsbandes. Zudem soll der Bolzplatz auf dem Berg mit Grillstelle, Beachvolleyball und Cage Soccer zum Treffpunkt werden.

Und ja, es gibt Baustellen, Stichwort Glasfaser. Aber es ist notwendig. Auf dem Berg werden Stromleitungen verstärkt, auch wegen der Einspeisung erneuerbarer Energien. Wir sind Vorreiter bei Solarenergie. Ich finde: Es ist ein gutes Zeichen, wenn ein Netz wegen zu viel sauberer Energie ausgebaut werden muss.
Mit dem Baugebiet „An den zwei Kreuzchen“ schaffen wir Perspektiven für junge Familien. Nach jahrelanger Vorbereitung haben wir die Bauleitplanung für unsere neue Sportstätte beschlossen, als Ort der Begegnung für Jung und Alt. Das Feuerwehrhaus wurde mit viel Eigenleistung modernisiert. Wir können stolz darauf sein.
Mit dem Gedenkstein am Klausenplatz haben wir bewusst ein Zeichen für Erinnerung, Verantwortung und Menschlichkeit gesetzt. Demokratie und Freiheit sind keine Selbstverständlichkeit. Haltung beginnt vor Ort.

Mein besonderer Dank gilt dem Ortsgemeinderat, allen Ratsmitgliedern, unabhängig von Fraktionen. Gemeinsam haben wir viel umgesetzt: den Jugendraum, die Mosellandhalle, den Friedhof, die Räumlichkeiten der Pfadfinder und des DRK, die Begrünung des Marzyplatzes und das Moselvorgelände als Naherholungsraum.
Mein besonderer Dank gilt auch meinen Beigeordneten: Helmut Hannes, Volker Perscheid und Eric Stumm. Wir sind ein starkes Team und das merkt man.

Neben dem Solarpark wollen wir weitere nachhaltige Projekte angehen. Auch das Baugebiet Dieblich Ost II wird ökologisch und zukunftsorientiert gedacht. Wir wollen jungen Familien Perspektive, Heimat in einem nachhaltigen Umfeld anbieten. Zudem sind wir dankbar, dass wir die ärztliche Versorgung in unserem Ort sichern konnten – auch das ist heute keine Selbstverständlichkeit.

Liebe Dieblicherinnen und Dieblicher,

Dieblich ist stark, weil Menschen Verantwortung übernehmen. Weil Ehrenamt gelebt wird. Weil wir nicht nur reden, sondern handeln.
Lassen Sie uns diesen Weg gemeinsam weitergehen – mit Mut, mit Zusammenhalt und mit Zuversicht.

Herzlichen Dank für Ihr Vertrauen und Ihre Unterstützung. Auf ein gutes, neues Jahr!

Christoph Jung
Ortsbürgermeister